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Unter dem Namen Medizinische Grundversorgung Simmental-Saanenland wurde am 17. Juni 2013 der Verein durch im Umfeld der ambulanten und stationären medizinischen Grundversorgung tätigen Personen und Organisationen aus dem Perimeter Simmental-Saanenland gegründet. Im Vordergrund stand die Sicherung der medizinischen Grundversorgung im Simmental-Saanenland.

Das Gesundheitsnetz Simmental-Saanenland und die Spital STS AG haben sich darauf verständigt, ein gemeinsames, inhaltlich und zeitlich ambitiöses Projekt zu lancieren. Insbesondere soll vereint nach dauerhaften Lösungen bezüglich der stationären Versorgung in Zweisimmen sowie der Hausarzt-Nachfolge gesucht werden. Mit der externen Projektleitung wurde Marcel Brülhart betraut.

Ausgangslage

Der Regierungsrat hat mit Entscheid vom 19. Juni 2013 den Spitalstandort Zweisimmen als versorgungsnotwendig erklärt (50 km-Regel). Ob damit die Ausrichtung von zusätzlichen Mitteln durch den Kanton Bern verbunden sein wird, ist nach wie vor unklar. Deshalb ist sowohl für die Bevölkerung als auch für die direkt Beteiligten die Zukunft des stationären Angebots in Zweisimmen weiterhin ungewiss.

Wie in der übrigen Schweiz nähert sich ein beträchtlicher Teil der Hausärzte in der Region dem Pensionierungsalter (Durchschnittsalter: 60 Jahre). Nachfolger sind von vereinzelten Ausnahmen abgesehen zurzeit kaum zu finden. Es droht mittelfristig eine Unterversorgung.

Mit dem Gesundheitsnetz Simmental-Saanenland steht seit Juni 2013 erstmals eine Plattform zur Verfügung, die alle wesentlichen Akteure der medizinischen Grundversorgung (Hausärzte, Spital STS AG, Gemeinden, stationäre Altersreinrichtungen, Spitexorganisationen) vereinigt.

Gemeinsames Vorgehen

Das Gesundheitsnetz und die Spital STS AG haben sich darauf verständigt, mögliche Zukunftslösungen namentlich im Bereich der stationären und ambulanten Grundversorgung – unter Einbezug der Altersversorgung sowie der paramedizinischen Angebote – umfassend (Versorgungsregion) und gemeinsam zu prüfen.

Im Rahmen eines gemeinsamen, rund acht Monate dauernden Projekts sollten durch einen umfassenden Ansatz Bedarf und Angebote (medizinische und paramedizinische) in der Region Simmental-Saanenland evaluiert und daraus entsprechende Zukunftsmodelle entwickelt werden. Mit diesem Prozess wurde insbesondere die Erhaltung der stationären Versorgung in Zweisimmen sowie einer flächendeckenden Hausarztversorgung in der Region angestrebt.